heady vs. elber316
Wie man sich im alltäglichen Arbeitsleben nicht anmerken lässt, unter Drogeneinfluss zu stehen
Sollten Sie sich im alltäglichen Arbeitsleben unter Drogeneinfluss befinden, da sie entweder versehentlich halluzinogene Rauschmittel morgendlich zu sich nahmen ( z.B. LSD im Shampoo, Meskalin in der Zahnpasta oder Haschisch im Kaffee) oder durch vorabendliche Drogenexzesse ohne Regenerationsmöglichkeiten wie z.B. Schlaf zu dem Schluss gekommen sind, dass Sie sich nach dem Aufwachen immer noch genauso "drauf" (Szenejargon) befinden wie am Vorabend, gibt es einige wichtige Richtlinien, die man beachten sollte, wenn man sich das nicht anmerken lassen möchte.Damit Sie nicht wanken, sollten Sie sich eine Orientierungslinie suchen, die Sie von einem zum anderen gewünschten Ort führt. Am besten suchen Sie etwas, dass sich auf dem Boden befindet (z.B. Bordsteinkante, blaue Teppichlinie im Büro, seltsame schwarze Schleimspur die vor Ihnen herfließt). Gehen Sie an dieser Linie entlang, sehen Sie aber alle paar Sekunden kurz auf, ob Ihnen etwas entgegenkommt(z.B Chef, Mercedes E-Klasse). Gehen Sie diese Linie entlang, bis Sie am nächsten gewünschten Ort angekommen sind. Überlegen Sie kurz, wo Sie eigentlich hinwollten, suchen Sie sich eine neue Linie und folgen Sie ihr. Nehmen Sie nie etwas das sich an der Wand befindet, da Sie sonst dagegen laufen werden, oder etwas das sich am Himmel befindet, da Sie sonst sterben werden.
Oftmals ist der Drogeneinfluss auch an einem starren Blick zu erkennen, oder am Schließen der Augenlider. Suchen Sie sich etwas, das Sie ansehen können, machen Sie sich aber nicht zu viele Gedanken über das angesehene Objekt.
Wechseln Sie das Objekt ca. alle 3 Minuten.
So verhindern Sie sowohl übermäßiges Starren als auch andauerndes Herumzucken.
Sollten Sie merken, dass Sie die Zeitspanne von 3 Minuten nicht abschätzen können zählen Sie still bis 180.
Sobald Sie nicht mehr in der Lage sind bis 180 zu zählen, überdenken Sie Ihren Drogenkonsum grundsätzlich.
Sobald Sie vergessen haben, welche Objekte Sie ansehen wollten, suchen Sie sich neue.
Ausschnitte und Hinterteile weiblicher Kolleginnen haben sich in der Vergangenheit als ungeeignet erwiesen.
Um nicht zu lallen, vermeiden Sie es zu sprechen.
Werden Sie trotzdem angesprochen, antworten Sie mit "Ja" oder "Nein".
Sollte das nicht gehen, antworten Sie mit "hm" und sehen Sie auf die Uhr.
Sagen Sie irgend etwas belangloses, was Ihnen gerade einfällt, wie z.B. "Der Kater meines Nachbarn heißt Franz, wie der Schriftsteller".
Entschuldigen Sie sich, dass Sie nicht mit dem Gegenüber kommunizieren können, dass sie unter Drogeneinfluss stehen. Sehen Sie dann auf die Uhr, sagen Sie "Es ist schon spät geworden" und gehen Sie nach Hause. Wenn der Gesprächspartner Ihr Chef war suchen Sie sich auf dem Weg nach Hause einen neuen Job.
Sollten Sie nicht angesprochen werden ist das um so besser, sehen Sie weiterhin auf die Uhr und bestaunen Sie das Wunder der Zeit. Der Sekundenzeiger ist übrigens nicht imstande Ihnen weh zu tun, so bedrohlich er mit der Zeit auch aussehen mag.
Gehen Sie pünktlich nach Hause und nehmen Sie weitere Rauschmittel zu sich um gegen die Müdigkeit anzukommen.